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Rückblick-Archiv 2012


Rückblick Monat Januar 2012


Rückblick Gruppenabend »Die lustige Welt der Tiere« 11. Januar
An unserem jährlichen Filmabend im Januar zeigte der Vorsitzende Hans Martin Reinartz den schon legendär gewordenen abendfüllenden Film »Die lustige Welt der Tiere«. Der Regisseur Jamie Uys, der auch berühmt wurde mit seinen Filmen »Die Götter müssen verrückt sein« Teil 1 und 2, hatte im Jahre 1974 erstmals eine Wildtierdokumentation präsentiert, wie es sie noch nie gab. Umwerfend komische Bilder von Rad schlagenden Pavianen, betrunkenen Großsäugern, Strauße beim Hochzeitstanz und vieles andere mehr.

Die Aufnahmen entstanden im Okavangodelta Botsuanas, der Namib und der Kalahari Namibias und Botsuanas. Die lustigen Kommentare und die auf die Bewegungen der gezeigten Tiere abgestimmte Musik machen diesen einzigartigen Film auch heute noch, 38 Jahre nach seiner Uraufführung, zu einem ganz besonderen Filmerlebnis.

Wie Anfang Januar zu erwarten war, zählten wir leider nur 10 Teilnehmer. Trotzdem einige den Film schon von früher kannten, hat er allen Teilnehmern sehr gut gefallen.

(Text Hans Martin Reinartz)

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Rückblick Monat Februar 2012


Rückblick Gruppenabend 8. Februar
Verglichen mit zurückliegenden Veranstaltungen, war unser Vortragsabend mit 19 Teilnehmern gut besucht. Der Vortrag mit dem Thema »Mücken- Wespen- und Hornissenstiche, quälende Allergien – was kann man tun?« unseres Referenten Eberhard Baur hat vielen gezeigt, dass man Stiche intelligent vermeiden kann.

Bei den blutsaugenden Insekten, wie z. B. den Mücken, Milben und Zecken kann eine Injektion mit dem Vitamin B12 für gut ein halbes Jahr vor lästigen Attacken schützen, da es vom Körper depotartig eingelagert wird und so einen Langzeitschutz bietet. Vitamin B12 wird auch vom eigenen Körper in mehr oder weniger großen Mengen produziert. Bei manchen Menschen reicht die körpereigene Produktion jedoch nicht aus, um nicht gestochen zu werden. Der Volksmund spricht irreführenderweise von »süßem Blut«. Kurzfristig kann Vitamin B6 in Tablettenform auch helfen.

Sollte sich nach dem fachgerechten Entfernen einer Zecke mit der Zeckenkarte, die man in jeder Apotheke erwerben kann, in den darauf folgenden Tagen aufgrund einer Borrelioseinfektion eine Wanderröte bilden, ist ohne Ausnahme und sofort von einem Arzt eine Antibiotika-Behandlung einzuleiten. Da es nach einer Borrelioseinfektion auch sehr unauffällige Symptome geben kann, könnte eine Blutuntersuchung auf Borrelien angebracht sein. Übrigens sind Zeckenzanken, -pinzetten, -schlingen usw. Werkzeuge, die das Übertragen von Borrelien aus dem Inneren der Zecke eher fördern als verhindern. Das anerkannt beste Werkzeug ist tatsächlich die in jeder Apotheke erhältliche Zeckenkarte, da die beim Entfernen der Zecke durch ihren v-förmigen Einschnitt nur den Kopf der Zecke am Rüsselansatz berührt.

Gegen die von Zecken vorwiegend südlich von Hessen übertragene FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) kann nur eine vorbeugende Impfung eine Infektion vermeiden.

Auch das Vitamin C in seiner reinen Form (Ascorbinsäure) kann den gleichen Zweck erfüllen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass man pro Tag etwa 2 g reines Vitamin C zu sich nimmt. Es sollte pur nicht durch andere Zusätze verlängert sein. Da der Körper Vitamin C nicht einlagern kann, verbraucht er es bzw. scheidet es nach relativ kurzer Zeit von etwa 1 – 2 Stunden wieder aus. Deshalb sollte die Tagesration von 2 g reiner Ascorbinsäure in 5 – 6 Portionen über den Tag verteilt eingenommen werden.

Stiche von Wespen (missverständliche Verteidigung), zu denen unter anderen auch die Hornissen zählen, sind sehr schmerzhaft und können, wie bei anderen stechenden Insekten, allergische Reaktionen des Körpers auslösen. Die einzig mögliche Prävention sich gegen Wespen bzw. Hornissen zu schützen, ist sie in Ruhe zu lassen und einen respektvollen Abstand einzuhalten. Schnelle Bewegungen sollte man vermeiden, da sie den Insekten Gefahr signalisieren und sie zu Abwehrreaktionen veranlassen. Ein Wespen- oder Hornissennest in der Nähe von Behausungen oder gar im Zwischendach ist nicht zwangsläufig ein Problem, wenn man sich nicht panisch, sondern vernünftig verhält. Ich habe schon einige Sommer in unmittelbarer Nähe von Wespennestern gelebt und wurde nicht ein einziges Mal von ihnen gestochen.

Allergiker werden dieses Risiko nicht eingehen wollen, da es natürlich auch bei angemessen richtigem Verhalten gegenüber Wespen keine Garantie gibt nicht doch vielleicht mal gestochen zu werden. Allergiker sind gut beraten, wenn sie ein Gegenmittel wie Celestamine liquidum in greifbarer Nähe haben, anderenfalls müssen sie den Notarzt bemühen.

Eberhard Baur hat aber auch die vielen anderen Repellents (Vergrämungsmittel, die über den Geruchssinn wahrgenommen werden) nicht unerwähnt gelassen. So gibt es viele Produkte, die vor Blut saugenden Insekten schützen sollen und deren Wirkung häufig fragwürdig ist. So ist das Auftragen von Substanzen direkt auf die Haut, abgesehen vom aufdringlichen Geruch, eine umständliche, schmierige Angelegenheit, die gesundheitliche Risiken nicht ausschließt und, wenn überhaupt, häufig nur eine begrenzte Wirkung haben.

FAZIT: Eine Abwehr mit unserem Körper vertraute Substanzen aufzubauen, wie den oben genannten Vitaminen C und B12, ist mit Sicherheit die verträglichere, unkompliziertere und nachhaltigere Methode die lästigen Blutsauger dauerhaft fern zu halten.

(Foto und Text Hans Martin Reinartz)

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Rückblick Monat März 2012


Rückblick Gruppenabend »Hauptversammlung und Wahl« 14. März
Mit 24 Anwesenden Mitgliedern und über 10 persönlichen Absagen wegen Krankheit, Urlaub oder aus beruflichen Gründen, war unsere diesjährige Hauptversammlung gut besucht. Der Vorsitzende trug im Namen des gesamten Vorstands seinen Rechenschaftsbericht 2011/12 und die Vorausschau 2012/13 vor, indem er auch auf Einzelheiten einging, Stellung zu aktuellen Themen nahm und auf Änderungen zukünftiger Veranstaltungen einging.

Danach wurde der Vorstand mit großem Lob für die Kassenführung und seine gesamte sonstige Arbeit von den Mitgliedern, auf Bitten der Kassenprüfer, vertreten durch Erich Dietzel, entlastet. Im Anschluss daran wurde der gesamte Vorstand mit Ausnahme der sich enthaltenden Vorstandsmitglieder einstimmig für weitere 4 Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

Der Vorstand bedankt sich für das ihm entgegen gebrachte Vertrauen und den ausdrücklichen Rückhalt durch die anwesenden Mitglieder. Der angekündigte Film konnte aus Zeitmangel leider nicht mehr gezeigt werden. Das wird aber bei späterer Gelegenheit nachgeholt.

(Text Hans Martin Reinartz)

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